Bewährte Verfahren

Manchmal sind die Dinge so viel einfacher, wenn man Tipps mit auf den Weg bekommt. Bei SoftLayer, einem IBM Unternehmen, haben wir das verstanden und wir möchten Ihnen helfen. Wir haben diese Liste mit Tipps zusammengestellt, um Ihnen als SoftLayer-Kunde eine außergewöhnliche Kundenerfahrung zu bieten. Die Liste wurde in vier Kategorien unterteilt. Jede Kategorie enthält verschiedene Vorschläge dazu, was Sie tun (oder nicht tun) sollten, um Ihre Systeme reibungslos auszuführen, damit Sie die bestmögliche Leistung erhalten. Wenn Sie diese Verfahren in Ihre SoftLayer-Routine einbinden können, besteht eine gute Chance dafür, niemals sagen zu müssen, „Hätte mir das nur jemand früher gesagt!“. Klicken Sie für weitere Informationen auf eine beliebige Kategorie.

Halten Sie Ihr Unternehmensprofil auf dem aktuellen Stand

Das Unternehmensprofil enthält wichtige Informationen, die SoftLayer für die Kontaktaufnahme mit Ihnen verwendet.  Wenn sich Ihre Telefonnummer oder die E-Mail-Adresse Ihres primären Ansprechpartners ändert, können wir Sie bei Problemen mit Ihrem Konto (z. B. Abrechnungsfragen oder Missbrauch) möglicherweise nicht mehr kontaktieren.  Wenn Sie Ihr Unternehmensprofil auf dem aktuellen Stand halten, stellen Sie zudem sicher, dass Sie immer alle wichtigen Nachrichten von SoftLayer erhalten.

Pflegen und überprüfen Sie Ihre Abrechnungsdaten

Ihre Abrechnungsdaten wie Rechnungsdaten und Zahlungsinformationen sind sicher im Kundenportal gespeichert.  SoftLayer arbeitet mit automatischer Rechnungsstellung. Ihre Kontokarte wird also monatlich immer zur selben Zeit belastet. Wenn sich Ihre Zahlungsmethode ändert oder die Karte storniert wird oder abgelaufen ist, müssen Sie Ihre Zahlungsinformationen so schnell wie möglich aktualisieren, um Gebühren für verspätete Zahlungen zu vermeiden.

Teilen Sie keine Master-Anmeldeberechtigungsnachweise

Wenn Sie die Master-Anmeldeberechtigungsnachweise für Ihr Konto teilen wollen, müssen Sie mit besonderer Sorgfalt vorgehen oder sich überlegen, ob Sie sie überhaupt teilen wollen. Über Ihre Master-Anmeldeberechtigungsnachweise werden alle Aspekte Ihres Kontos gesteuert. Daher sollten sie entsprechend geschützt werden. Damit auch andere Benutzer das Kundenportal verwenden können, empfehlen wir, individuelle oder berechtigungsbasierte Benutzer zu konfigurieren. So können Sie am besten kontrollieren, wer auf bestimmte Bereiche Ihres Kontos zugreifen kann.

Richten Sie rollenbasierte oder benutzerspezifische Konten ein

Personen in einem Unternehmen haben unterschiedliche Rollen und Zuständigkeiten. Benutzerberechtigungen eignen sich daher nicht für alle Personen gleichermaßen. Daher können Sie durch das Einrichten individueller Konten für Rollen oder Benutzer sicherstellen, dass jede Person oder Gruppe nur auf die Bereiche zugreifen kann, für die sie berechtigt ist. Wenn Änderungen versehentlich oder ohne Berechtigung vorgenommen wurden, lassen diese sich zum Benutzer oder zur Gruppe zurückverfolgen. Danach können entsprechende Schulungsmaßnahmen eingeleitet oder Benutzerberechtigungen aktualisiert werden. Risiken werden dadurch entsprechend minimiert. Zudem können sich die Benutzer auf ihre jeweilige Rolle innerhalb des Kundenportals konzentrieren.

Verwalten Sie Ihre Kennwörter verantwortungsvoll

Jeder auf einer Einheit bereitgestellten Software wird ein Kennwort zugewiesen, das automatisch von unseren Systemen generiert wird.  Softwarekennwörter für jede Einheit werden in der Registerkarte "Kennwörter" in der Anzeige "Einheitendetails" im Kundenportal gespeichert.   Wir empfehlen, Ihre Kennwörter nach dem erstmaligen Zugriff auf die Software zu ändern.   Optional können Sie Softwareberechtigungsnachweise für jede Einheit in der Registerkarte "Kennwörter" speichern. Sie sollten jedoch beachten, dass jede Person mit Zugriff auf das Konto und entsprechender Berechtigung die im Portal gespeicherten Kennwortinformationen einsehen kann.

Sichern Sie Ihr System

Firewalls sind Add-on-Services für Einheiten und müssen manuell konfiguriert und aktiviert werden, damit sie effektiv eingesetzt werden können. Über das Port-Management können Sie überflüssige Ports sperren und öffentliche Ports für Systeme mit privaten Netzwerken inaktivieren, um die Zugriffsmöglichkeiten von außerhalb auf Ihre Systeme besser handhaben zu können. Durch regelmäßige Scans auf Sicherheitslücken im Kundenportal lassen sich außergewöhnliche oder unbekannte Sicherheitsrisiken erkennen und innerhalb kürzester Zeit minimieren.

Nutzen Sie das private Netzwerk

Über das private Netzwerk von SoftLayer können Sie Ihre Einheiten in einer maximal sicheren Umgebung verwalten. Kommunizieren Sie wenn möglich mit Ihren Einheiten über eine VPN-Verbindung und aktivieren Sie die netzwerkübergreifende Verarbeitung, sodass Ihre Systeme über das private Netzwerk kommunizieren können. Um auf das private Netzwerk zugreifen zu können, muss der VPN-Zugriff des betreffenden Benutzers über die Benutzerliste bearbeitet werden. Befolgen Sie hierbei die Anweisungen auf der Seite Virtual Private Network, um eine Verbindung zu den gewünschten VPN-Optionen herzustellen.

Schützen Sie Ihre Daten durch regelmäßige Sicherungen

SoftLayer bietet mehrere Sicherungslösungen an, damit Ihre Daten z. B. bei einem Laufwerksfehler oder Benutzerfehler wieder abgerufen werden können. Aktuell verfügbar sind Sicherungslösungen wie NAS, EVault Backup und R1Soft CDP, die allesamt in unterschiedlichen Speicheroptionen erhältlich sind. Weitere Informationen zu jeder Sicherungslösung finden Sie auf unserer Speicher-Seite.

Betreiben Sie Ihre Firewall nicht im Umgehungsmodus

Der Kauf einer Firewall ist der Einstieg in den Schutz Ihrer Systeme. Dies allein reicht jedoch nicht aus. Nach der Implementierung der Firewall befindet sich diese im sogenannten Umgehungsmodus, bei dem noch keine Regeln festgelegt sind. Um die echte Betriebsbereitschaft der Firewall herzustellen, müssen Sie Regeln erstellen und die Firewall aktivieren, sodass ungewünschte Aktivitäten blockiert werden. Andernfalls verhält sich die Firewall wie ein Sicherheitssystem, das nicht aktiviert wurde.

Lassen Sie RDP, SSH oder Steuerports nicht auf dem öffentlichen Netzwerk

Das öffentliche Netzwerk eignet sich für viele Dinge hervorragend. Es gibt jedoch einige Komponenten, die nicht im öffentlichen Netzwerk mit seinen offenen Ports bereitgestellt werden sollten, da Ihr System dadurch anfällig wird. Sorgen Sie für mehr Schutz, indem Sie im öffentlichen Netzwerk RDP inaktivieren oder SSH beschränken.  Wenn diese Services jedoch im öffentlichen Netzwerk verfügbar sein müssen, sollten Sie in Erwägung ziehen, RDP oder SSH zu einer benutzerdefinierten Portnummer zu verschieben.

Gehen Sie nicht davon aus, dass Redundanzen vorhanden sind. Versichern Sie sich!

SoftLayer bietet mehrere zusätzliche Redundanzoptionen wie doppelter Pfad, redundantes Stromversorgungssystem und RAID-Konfigurationen. Vergewissern Sie sich, dass eine oder mehrere dieser Features bereitgestellt wurden. So stellen Sie sicher, dass Sie in einer redundanten Umgebung arbeiten und bei Fehlern ausreichend geschützt sind.

Führen Sie kein erneutes Laden des Betriebssystems durch, ohne sich vorher davon zu überzeugen, dass von Ihren Informationen Sicherungskopien erstellt wurden

Durch das erneute Laden des Betriebssystems wird das Festplattenlaufwerk einer Einheit bereinigt. Das bedeutet, dass Informationen, die sich vor dem erneuten Laden des Betriebssystems auf dem Festplattenlaufwerk befunden haben, danach nicht mehr verfügbar sind. Bevor Sie das erneute Laden des Betriebssystems einleiten, müssen Sie daher Ihre Informationen sichern und prüfen, ob die Sicherung erfolgreich verlaufen ist und keine Informationen verloren gegangen sind. Nach dem erneuten Laden des Betriebssystems können verlorene Informationen nicht mehr abgerufen werden.

Ihre Umgebung überwachen

Mit einer überwachten Umgebung können Sie jederzeit Ihre Einheiten überprüfen und werden automatisch benachrichtigt, wenn eine der Einheiten ausfällt. Überwachungsoptionen finden Sie unter Bare-Metal-Server einrichten. Wir empfehlen als Minimum eine Basisüberwachung mit Pingbefehl. Sie sollten jedoch darüber nachdenken, Ihre Überwachungsoptionen so zu wählen, dass Sie optimal zu Ihren Geschäftsanforderungen passen.

Aktuelle Informationen zur Netzwerkwartung und zu ungeplanten Ereignissen

Von Zeit zu Zeit sind geplante Netzwerkwartungen und Notfallwartungen unvermeidlich. SoftLayer bietet für solche Fälle eine Website mit Wartungsbenachrichtigungen und ein Twitter-Konto, um Sie über alle geplanten Wartungen und Notfallwartungen zu informieren. Außerdem können Sie über unser Event Management System E-Mail-Benachrichtigungen abonnieren. Dieser kostenlose Service benachrichtigt registrierte Benutzer automatisch über ungeplante Ereignisse, die sich auf die Services auswirken können.

SoftLayer Mobile nutzen

Mit SoftLayer Mobile können Sie Ihre SoftLayer-Einheiten über Ihr mobiles iOS- oder Android-Gerät verwalten. Die Funktionen von SoftLayer Mobile umfassen Ticket-Support, grundlegende Einheitensteuerung und Bandbreitenüberwachung.

Servicerahmenvereinbarungen (Master Service Agreement, MSA) lesen

Unsere Servicerahmenvereinbarungen enthalten alle wichtigen Details, die mit Ihnen als SoftLayer-Kunde vereinbart wurden. Die Servicerahmenvereinbarungen sind das wichtigste rechtsgültige Dokument und enthalten Ihre Zuständigkeiten als Kunde und unsere Zuständigkeiten als Service-Provider. Hierzu gehören u. a. unsere Servicebedingungen (Terms of Service, TOS), Service-Level-Agreements (SLA) und die Internetnutzungsbedingungen (AUP). Lesen Sie die Servicerahmenvereinbarungen genau durch, um sich einen genauen Überblick zu verschaffen, was Sie durch das Vertragsverhältnis mit SoftLayer erwarten können.

E-Mails von SoftLayer nicht filtern oder ignorieren

Das Filtern oder Ignorieren von E-Mails von SoftLayer kann dazu führen, dass Sie wichtige Informationen zu Ihrem Konto übersehen. Bei Problemen werden Sie in der Regel per E-Mail benachrichtigt, sodass Sie einen Nachweis zu den aufgetretenen Ereignissen haben und erfahren, was wir von Ihnen benötigen. Zudem teilen wir Ihnen den Zeitrahmen mit, in dem Aktionen/Maßnahmen erforderlich sind. Wenn Sie E-Mails ignorieren oder filtern, gehen solche wichtigen Benachrichtigungen möglicherweise an Ihnen vorbei. Sie sind aber nach wie vor für die von uns angeforderten Informationen oder Maßnahmen verantwortlich. Lesen Sie daher jede E-Mail von SoftLayer durch, damit Sie keine wichtigen Informationen versäumen.

Aufgabe unseres Support-Teams ist es, Ihnen genau dann weiterzuhelfen, wenn Sie Hilfe am dringendsten benötigen. Deshalb ist unser Team rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche und 365 Tagen im Jahr verfügbar. Um Ihnen den bestmöglichen Support bieten zu können, sind wir auf Ihre Mitarbeit angewiesen.

Erstellen Sie nicht mehrere Tickets für ein und dasselbe Problem

Tickets werden nach dem Konzept der "Notaufnahme" gehandhabt. Das bedeutet, dass unser Support-Team die Ticketwarteschlange nach der Dringlichkeit des eingereichten Problemtickets abarbeitet. Anstatt mehrere Tickets für jedes Gerät, auf dem dasselbe Problem auftritt (z. B. ein Ausfall), zu erstellen, sollten Sie in Ihrem Ticket bis zu fünf Geräte angeben. So kann das Problem für alle Geräte auf einmal behandelt werden. Dadurch wird zudem sichergestellt, dass wir mehr über breit gestreute Probleme bei Ihrem Konto erfahren und derselbe Supportmitarbeiter das Problem an allen betroffenen Standorten lösen kann.

Entfernen Sie auf keinen Fall Adaptec Storage Manager (ASM)

Über ASM überwacht SoftLayer Ihren RAID-Array-Status. Wenn Sie diese Software löschen, können wir Ihr Gerät nicht mehr umfassend überwachen. Wenn Sie ASM von Ihrem Gerät entfernen, erhalten wir bei RAID-Fehlern auf Ihrem Gerät keine Benachrichtigungen mehr. Wir können Sie dann nicht mehr über unser automatisches Benachrichtigungssystem über solche Fehler benachrichtigen.

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